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Aktuelle Veranstaltungen am Institut für Medienkultur und Theater



paste© — Kopieren als kulturelle Praxis im Zeitalter der Digitalisierung (21.-22.04.2017)

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie auf die Tagung

paste© — Kopieren als kulturelle Praxis im Zeitalter der Digitalisierung

aufmerksam machen.

Die Tagung des Instituts für Medienkultur und Theater an der Universität zu Köln wird vom 21. bis zum 22. April 2017 stattfinden.

Die Organisation des Tagungs-Projekts erfolgt dabei im Rahmen des Masterstudiengangs Medienkulturwissenschaft und wird vollständig von Studierenden im Masterstudium realisiert.

Weiterführende Informationen, regelmäßige Updates usw. finden sie auf dem Tagungs-Blog, Facebook, Twitter und Instagram:

https://copypastekzp.wordpress.com/

https://www.facebook.com/pastemekuwi/

https://www.instagram.com/tagung_pastec/

https://twitter.com/Tagung_pasteC

 

 

Trump und das Fernsehen (21.-22.04.2017)

Tagung der AG „Television Studies/Fernsehgeschichte“ in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen / SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“.

Keynote: Misha Kavka (University of Auckland)

21.-22.4.2017, Universität Tübingen

Organisation: Anne Ulrich (Uni Tübingen), Stephan Trinkaus (Uni Köln), Dominik Maeder (Uni Bonn), Herbert Schwaab (Uni Regensburg), Tanja Weber (Uni Köln)

 

 

Symposium Decolonizing Arts Education (28.-29.04.2017)

Liebe Studierende,

finden Sie nachfolgend einen Hinweis auf das Symposion "Decolonizing Arts Education", eine Veranstaltung des Instituts für Kunst und Kunsttheorie und des Instituts für Medienkultur und Theater.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Medien.Klassiker. Begleitveranstaltung zum MA-Selbststudium

Montags, 18.00 Uhr, H 80 (Philosophikum)

Weil gemeinsam Filme oder Theaterinszenierungen zu schauen, mehr Spaß macht als alleine. Und weil es lustiger ist, anderen Leuten beim Spielen zuzuschauen. - Das Institut für Medienkultur und Theater und die Fachschaft Medienkulturwissenschaft laden zur Veranstaltung "Medien-Klassiker", in der wir jede Woche gemeinsam einen Film oder eine Theateraufzeichnung der Artefakteliste des Master-Selbststudiums schauen oder ein Spiel der Liste spielen werden. Expert*innen des Instituts führen mit kurzen Impulsvorträgen in die Artefakte ein.

Los geht es am Montag, dem 24. April, 18.00 Uhr, im Hörsaal 80 im Philosophikum mit Popcorn und dem "Cabinet des Dr. Caligari" sowie einer Einführung von Dr. Gerald Köhler. Im Anschluss geht es mit der Fachschaft und dem MA-Beratungsteam auf Kneipentour.

PROGRAMM IM SOMMERSEMESTER

24. April
Das Cabinet des Dr. Caligari
Impuls: Dr. Gerald Köhler(mit anschließender Kneipen-Tour)

8. Mai
The Stanley Parable & The Beginner’s Guide
Impuls: Philipp Bojahr

15. Mai
Forced Entertainment: Emmanuelle Enchanted
Impuls: Sascha Förster

22. Mai
All That Heaven Allows
Impuls: Jan Harms

29. Mai
Kontakthof
Impuls: Elsa Weiland

12. Juni
Dear Esther & Hotline Miami
Impuls: Philipp Bojahr

19. Juni
Early Cinema Compilation
Impuls: PD Dr. Christiane König

26. Juni
-- Themenwoche --

3. Juli
Journey & Her Story
Impuls: Philipp Bojahr

10. Juli
Emilia Galotti
Impuls: Lisa Anetsmann

17. Juli
Goldfinger
Impuls: Dr. Marc Bonner

 

 

Gastvortrag Dr. Claudia Summerer (31.01.2017)

Liebe Studierende,

am kommenden Dienstag, den 31. Januar 2017, 16 Uhr, spricht Dr. Claudia Summerer im Rahmen der Vorlesung zu "Copy Cultures — Medienpraktiken der Aneignung" über

Copyright meets Copy Culture — Urheberrechtliche Aspekte von Remix-Kunst

Ort: Hörsaal B (Hörsaalgebäude)

Was darf Kunst? Diese Frage stellt sich nicht nur, wenn Schmähkritik an Politikern geäußert wird. Auch im Bereich des Urheberrechts müssen sich Juristen zunehmend mit Kunstformen auseinandersetzen, die einerseits einen kulturellen Beitrag leisten, andererseits in Urheberrechte eingreifen. Man spricht von „Remixkultur“ oder „Copy Culture“. Zu dieser Kultur werden Kunstformen wie Appropriation Art, Mashups und Fan Art gezählt. Die Kunstformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Originale kopieren, um neue Kunst zu schaffen. Die Motivationen der Künstler sind unterschiedlich. Für manche ist bereits das Kopieren selbst eine künstlerische Aussage, andere kopieren als Hommage an das Original. Sind die Originale aber urheberrechtlich geschützt, weil es sich etwa um ein Werk von Andy Warhol handelt oder den berühmten Comic-Helden „Batman“, kommt es zu einem Interessenkonflikt zwischen Urhebern und kreativen Nutzern.
In der Vorlesung sollen die urheberrechtlichen Fragestellungen in diesem Interessenkonflikt erörtert werden. Interdisziplinäre Diskussionen sind erwünscht!

Dr. Claudia Summerer ist Juristin und Teilzeitkünstlerin. Nach ihrem ersten juristischen Staatsexamen (2011) arbeitete sie drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht an der Universität Köln am Lehrstuhl von Prof. Dr. Peifer. In dieser Zeit unterstützte sie den Lehrstuhl bei medienrechtlichen und urheberrechtlichen Projekten und promovierte zum Thema der urheberrechtlichen Zulässigkeit von Fan Art. Nach Abschluss der Promotion (2014) absolvierte Claudia Summerer das Rechtsreferendariat am Landgerichtsbezirk Köln mit dem zweiten juristischen Staatsexamen (2016). Heute arbeitet sie im Justiziariat der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, welche die Rechte einer Vielzahl in- und ausländischer Künstler/innen vertritt, die Werke im visuellen Bereich schaffen.

Neben ihrer juristischen Tätigkeit ist Claudia Summerer selbst künstlerisch tätig. Sie illustrierte Bücher und zeichnete hobbymäßig Comics, wodurch sie auf die Fan Art-Szene aufmerksam wurde. In ihren neueren Werken kombiniert sie klassische Maltechniken mit Comic-Elementen auf Leinwand, mixt also auch vorbekannte Elemente zu etwas Neuem – natürlich nur innerhalb des rechtlichen Rahmens!

Der Gastvortrag ist öffentlich. Sie sind herzlich eingeladen.

Gastvortrag Jun.-Prof. Dr. Martin Doll (10.01.2017)

Liebe Studierende,

am kommenden Dienstag, den 10. Januar 2017, um 16 Uhr spricht

Jun.-Prof. Dr. Martin Doll im Rahmen der Vorlesung über Copy Cultures — Medienpraktiken der Aneignung über

Fälschung und Fake. Von handgeschnitzten Knochenfunden des ›Piltdown Man‹ bis zum politischen Aktivismus der ›Yes Men‹

Ort: Hörsaal B (Hörsaalgebäude)

Ob handgeschnitzte ›Fossilien‹, Gesänge eines kaledonischen Barden aus dem 3. Jahrhundert oder erfundene Prominenten-Interviews – die Liste spektakulärer Fälschungen und Fakes ist lang und vielfältig. Im Vortrag »Fälschung und Fake« stellt Martin Doll zum einen seine Theorie der Fälschung vor. Zum anderen verfolgt er anhand von zwei Fallgeschichten – einer paläontologischen Fälschung aus den 1910er Jahren und den Fakes der Aktivistengruppe ›The Yes Men‹ zwei zentrale medienkulturwissenschaftliche Fragen: Was waren die Umstände, die zur Akzeptanz der Falsifikate geführt hatten? Und welche diskurskritischen Effekte bzw. politischen Konsequenzen folgten jeweils aus den Aufdeckungen?
Martin Doll ist seit 2014 Juniorprofessur für Medienkulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 2003 bis 2006 war er Stipendiat des Graduiertenkollegs ›Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung‹ der Goethe-Universität Frankfurt a. M.; danach Postdoc-Stipendiat des internationalen ›ICI Kulturlabor Berlin‹; von 2011-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im ATTRACT-Forschungsprojekt ›Ästhetische Figurationen des Politischen‹ an der Université du Luxembourg. Arbeitsschwerpunkte: Politik und Medien, Medialität der Architektur, Medienutopien des 19. Jahrhunderts, Fälschung und Fake; aktuell: Arbeit an einem Projekt zur Politisierung von Technik/Technisierung von Politik im 19. Jahrhundert.

Martin Doll ist der Autor der Studie Fälschung und Fake. Zur diskurskritischen Dimension des Täuschens. Berlin: Kadmos 2012 (zweite Auflage 2015).

Themenwoche "Über das Erzählen" (21.-23.11.2016)

Liebe Studierende,

Warum erzählen wir Geschichten? Der Philosoph Hans Blumenberg sah darin die Möglichkeit, sich gegen die Welt zur Wehr zu setzen. Geschichten sind für das „Mängelwesen“ Mensch sinnstiftend und damit lebensnotwendig. Bis heute ist das Erzählen existentiell für uns, um einen Zugang zur Welt zu schaffen.  Wir erzählen Geschichten, erzählen Geschich-te nach oder beeinflussen Geschichte durch Erzählen. Wir halten Erinnerungen wach, eröffnen neue Diskurse, entwickeln Zukunftsvisionen ­— in Texten, Reenactments, in Scripted-Reality Formaten, Radiofeatures oder Computerspielen.

Als ein Fundament von Kultur dient das Nach- und Vor-Erzählen dazu, Geschichte zu bewahren, Aktualitäten zu reflektieren und Visionen zu entwickeln, um Zeugnis darüber abzulegen, wer wir waren, wer wir sind und wer wir sein wollen. Grund genug, sich ÜBER DAS ERZÄHLEN in der zweiten Themenwoche des Instituts für Medienkultur und Theater auszutauschen.

Nachfolgend finden Sie das Programm mit den einzelnen Veranstaltungen. Weiterführende Informationen zu den Vortragenden können Sie dem Programmflyer zur Themenwoche entnehmen.

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme!

 

Programm

Montag, 21.11.2016

12-14 Uhr: Dr. Ernesta Molotokienė - Theory & Practice of Storytelling (Hörsaalgebäude B)

14-16 Uhr: Thomas Hawranke - Digitale Welten (Universitätsbibliothek B VI)

18-20 Uhr: Milo Rau - Reenactment im Theater (Hörsaalgebäude D)

                                 

Dienstag, 22.11.2016

12-15 Uhr: Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky - Seeing Red (Philosophikum S 91)

 

Mittwoch, 23.11.2016

10-12 Uhr: Wolfgang Schiller - Storytelling im Radio (Seminargebäude S01)

12-16 Uhr: Anja Dreschke - Die Stämme von Köln (Philosophikum S58)

16-18 Uhr: Felix Wesseler - Scripted-Entertainment (Universitätsbibliothek BI)

Veranstaltungen & Sondersammlung "Female Voices" in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung

Liebe Studierende, Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

verbunden mit der Eröffnung der Sondersammlung Female Voices in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung möchten wir Sie gerne zu den folgenden Veranstaltungen einladen:

  • Projektvorstellung der Sondersammlung der TWS: Female Voices & Performance von Maya Krishna Rao: ‚The Walk‘ 14. Oktober 2016, 20 Uhr, Studiobühne Köln
  • Performance ‚Are you home, Lady Macbeth?‘ 20. Oktober 2016, 20 Uhr, Kammerspiele des Schauspiel Bonn
  • Studierende sind herzlich eingeladen sich für einen Workshop mit der Künstlerin am 15. Oktober anzumelden. Der Workshop richtet sich an MA Studierende und Doktorand*innen.

Weiter Informationen finden Sie hier.

 

 

Themenwoche "Medien - Realität. Wechselwirkungen" (06.-10.06.2016)

Liebe Studierende,

zum ersten Mal veranstaltet das Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln eine Themenwoche. Diese findet vom 06.06. bis zum 10.06.2016 statt. Gemeinsam mit Gästen wollen wir uns während des Semesters eine Woche Zeit nehmen, um über das Studium und (zukünftige) Berufe nachzudenken, über die Verantwortung der Medien zu diskutieren, sowie den Einfluss verschiedener gesellschaftlicher Phänomene auf Medien zu reflektieren.

Neben impulsgebenden Vorträgen finden Gesprächsrunden mit Medienvertreter*Innen und Kulturschaffenden statt. Diskussionsrunden sollen die Möglichkeit des Meinungsaustauschs bieten, ein Workshop bietet Raum für die Auseinandersetzung mit dem Phänomen ‚Hate Speech‘ und nicht zuletzt haben Sie die Gelegenheit, die Theaterwissenschaftliche Sammlung als wichtigen Bestandteil unseres Institutes (neu) kennenzulernen.

In diesem Sinne würden wir uns sehr freuen, wenn Sie zahlreich an den verschiedenen Veranstaltungen in der Themenwoche teilnehmen!

Weitere Informationen finden Sie im Programmheft.