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Veranstaltungskalender



Nicht Herr im eigenen Haus? Gibt es eine starke Kraft des Unbewussten?

Prof. Dr. Bernd Scheffer (München)

Dienstag, 16. Juli, um 18:00 Uhr in Raum XIb im Hauptgebäude
im Rahmen des Seminars "Psychoanalytische Positionen zur Medientheorie".

Bernd Scheffer ist Medien- und Literaturwissenschaftler und zugleich geprüfter und praktizierender Psychotherapeut. In seinem Vortrag führt er traditionelle und aktuelle Überlegungen zum Unbewussten in einem kritischen Überblick zusammen und fragt, inwiefern wir von einer starken Macht des Unbewussten im Mediengebrauch ausgehen dürfen.

Prof. Dr. Bernd Scheffer studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften in Würzburg und Bonn. Zweitstudium der Diplompsychologie in Bielefeld. Zulassung zur Psychotherapie 1993. Promotion mit einer Arbeit über Kurt Schwitters. Lektor an der University of Warwick in Coventry/England. Assistent an der Universität Bielefeld. Habilitation 1985. Gastdozenturen in Bonn, Halle/Saale, Düsseldorf und Rostock. 1994 Professur für Kunstsoziologie und Kunstpsychologie an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim. 1995 Professur für Literatur- und Medienwissenschaft an der Ludwig Maximilians Universität München. Seit 1981 Ausstellungen eigener künstlerischer Arbeiten. Berufenes Mitglied der "Deutschen Fotografischen Akademie".

Alle Interessierten sind zur Diskussion sehr herzlich eingeladen.



Stammtisch "Hausarbeiten & Krisensituationen"

Mittwoch, 10. Juli um 16 Uhr in der Bibliothek des Instituts für Medienkultur und Theater

Das Thema des Stammtisches lautet "Hausarbeiten & Krisensituationen" und wir werden uns im entspannten Rahmen mit Frau Anna-Linda Sachse von der Psychologischen Beratung der Universität zu Köln austauschen. Wir beobachten immer wieder, wie das Verfassen von Hausarbeiten Krisensituationen auslösen kann oder in schwierigen Lebenssituationen als Belastung empfunden wird. In vertraulicher Atmosphäre wollen wir solche Erfahrungen offen ansprechen und herausfinden, welche "Lösungswege" sich aufzeigen lassen. Wir freuen uns, dass Frau Sachse als Expertin für diese Erfahrungen sich für unseren Stammtisch Zeit nehmen wird. Kommen Sie auch gerne vorbei, wenn Sie krisenhafte Erfahrungen noch nicht gemacht haben, aber dennoch wissen möchten, welchen Rat man geben kann.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an unserem Stammtisch haben und vorbeischauen!

 

Sie finden die Veranstaltung auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/485137415588244/

Weiteres zur AG finden Sie nun auch hier: http://www.mekuwi.phil-fak.uni-koeln.de/ag_diversity.html

 



Vorstellung des Curriculums, Wintersemester 19/20

am Dienstag, 2. Juli 2019
14 Uhr, Hörsaal C (Hörsaalgebäude)

 

Die Dozierenden am Institut für Medienkultur und Theater stellen dort die Veranstaltungen für das Wintersemester vor. Das Format hat sich in den letzten Semester nach allen Rückmeldungen sehr bewährt. Sehr herzlich eingeladen sind alle Studierenden in allen medienwissenschaftlichen BA- und MA-Kursen; auch solche, die für die Zukunft ein MA-Studium am Institut in Betracht ziehen.



Informationsveranstaltung zur BA-Arbeit

Donnerstag, 18.07.2019
18 Uhr in VI (Hauptgebäude)

Am Donnerstag, den 18. Juli 2019, bietet die BA-Fachberatung Medienkulturwissenschaft von 18 bis ca. 19.30 Uhr in Hörsaal VI (Hauptgebäude) eine allgemeine Informationsveranstaltung zur Bachelorarbeit an.

Dieser Informationstermin richtet sich an Studierende, die im nächsten oder übernächsten Semester ihre Bachelorarbeit schreiben wollen.

In der Veranstaltung werden Sie informiert über das Anmeldungs- und Prüfungsprocedere, über zeitliche Abläufe, mögliche Prüfer/innen am Institut und Sie erhalten einige weitere Hinweise zur BA-Arbeit, damit Sie Ihre Bachelorarbeit und damit die Schlussphase Ihres BA-Studiums möglichst effizient planen können.

Die in der Veranstaltung vermittelten Informationen basieren auf Ihren Modulhandbüchern, Prüfungsordnungen und den Webseiten des Instituts. Studierende, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, finden alle wichtigen Informationen in den genannten Quellen."



Mondspiegelung

Mediale Aneignungen des Erdtrabanten

Ringvorlesung im Sommersemester 2019

Mittwochs,18.00 - 19.30 Uhr
Hörsaal A1 (Gebäude 105)

 

Beschreibung

Zum 21. Juli 2019 jährt sich die erste bemannte Mondlandung zum 50. Mal. Mit den ersten Schritten eines Menschen auf dem Mond entsteht ein Sinnbild für Fortschritt, technischen Triumph und Zukunftsverheißung. Doch 1969 verwandelt sich die Semantik des Monds nicht zum ersten Mal: Der Erdtrabant wurde in verschiedensten kulturellen und kommunikativen, künstlerischen, rhetorischen, metaphorischen und ästhetischen Kontexten immer wieder medial neu angeeignet.

Die Ringvorlesung Mondspiegelung: Mediale Aneignungen des Erdtrabanten nimmt den Jahrestag zum Anlass, um die Geschichte und Geschichten, die Traditionen und Diskontinuitäten in der Deutung, Konstruktion und Interpretation des Monds in Schlaglichtern zu beleuchten. Die Gegenstände reichen von astronomischen, teleskopischen und raumfahrerischen Aneignungen über die Phantasien von Mondbewohnern, Mondfahrenden und Mondlandschaften, über Geschlechter- und Charakterstereotype durch Assoziationen mit dem Mond von der Göttin Luna oder wahnsinnigen lunatics, bis zu Mondbildern in der bildenden Kunst, in Film, Fernsehen und Games.

So beschäftigen wir uns auch mit der systematischen Frage nach den Verfahren und Bedingungen medialer Aneignung von Realität überhaupt: Denn Medien setzen sich in Bezüge zu Realitäten, aus denen sie Voraussetzungen und Orientierungen übernehmen und an die sie beides zurückgeben, indem sie sie in-formieren. In Repräsentationen, Fiktionen, Tropen und virtuellen Welten wird um die angemessene mediale Gestaltung von Gegenständen und die sie überbietenden ästhetischen Kategorien gestritten. Mimesis und Montage, Wahrheitsprogramme und fiktionale Lizenzen sind nur zwei der nächstliegenden Gegensatzpaare, in deren Spannungsfeldern sich die Aneignung des Objekts durch mediale Praktiken vollzieht. Die Vorlesung wird diese Fragen unter den Aspekten ihrer ästhetischen Qualität und ihrer Verwendung in der historisch-kulturellen Konstruktion von Wirklichkeit diskutieren und immer wieder fragen: Wie und wozu beobachten oder erfinden sich Menschen den Mond, und was haben die so entstandenen Bilder mit dem Mond zu tun?

 

Programm