zum Inhalt springen

Forschungsprojekte am Institut für Medienkultur und Theater

Foto: © Fabian Stürtz

 

Dr. Tanja Weber in Kooperation mit dem Grimme-Institut

(Ansprechpartnerin Lucia Eskes)

Titel: Fernsehen und Qualität - Forschungsfragen und Strategien

Träger: Grimme Forschungskolleg

Laufzeit: 15.10.2016 - 15.04.2017

Mitarbeiterin an der UzK: Marie Lepstück, SHK

Projektbeschreibung: Qualität ist ein auschlaggebendes Kriterium für die Auswahl von Medien und Medienprodukten, die Erwartungen, die an die Rezeption geknüpft werden, sowie die anschließende Bewertung des Rezipierten. Während die Frage nach Qualität beständig ist, ist das Verständnis, was Qualität ist, äußerst fluide, nicht nur über die Zeit hinweg. Der Diskurs über die Qualität von Medien wurde und wird je nach Standpunkt mit sehr divergierenden Argumenten geführt - unter anderen mit formalästhetischen Kriterien, aber auch mit Produktionskosten (production value), Quoten und Auflagenstärken oder gesellschaftlicher Relevanz (public value) - und von verschiedenen Akteuren, wie Medienschaffende, Journalisten, Rezipienten u.a.

Mit diesem Projekt findet zum ersten Mal überhaupt eine Auseinandersetzung von praxisnahen und akademischen medienkulturwissenschaftlichen Qualitätsdiskursen statt. Im Rahmen von Workshops mit WissenschaftlerInnen, MedienpraktikerInnen sowie MedienkritikerInnen sollen relevante Forschungsfragen im Hinblick auf die Beziehung zwischen Grimme-Fernsehpreis und Medienqualitätsdiskurs herausgearbeitet werden. Flankiert werden diese Workshops von einer Recherche zum aktuellen Forschungsstand zur Fernsehqualität sowie von Interviews mit Zeitzeugen aus der langjährigen Jury- und Kommissionsarbeit des Grimme-Instituts.

PD Dr. Joseph Garncarz

Titel: Begeisterte Zuschauer: Über die Filmpräferenzen der Deutschen im Dritten Reich / Enthusiastic Spectators: On German Film Preferences during the Third Reich

Träger: DFG

Laufzeit: 1. 10. 2015 - 30. 9. 2018

Mitarbeiter: Mag. phil. Christina Muschol

Projektbeschreibung:

Das Forschungsprojekt wird die Filmpräferenzen des deutschen Kinopublikums in der nationalsozialistischen Diktatur der Jahre 1933 bis 1945 erstmals systematisch untersuchen. Zu diesem Zweck werden für jedes Jahr einzeln Filmerfolgsranglisten erstellt, deren Erfolgsmuster dann interpretiert werden. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Kulturspezifik der Filmpräferenzen der deutschen Zuschauer herauszuarbeiten. Um zu entscheiden, ob die Filmpräferenzen der Deutschen im Dritten Reich singulär waren, werden sie synchron mit Filmerfolgsranglisten anderer europäischer Länder ebenso verglichen wie diachron mit deutschen Filmerfolgsranglisten vor 1933 bzw. nach 1945.

The research project will, for the first time, systematically analyse the film preferences of the German cinema audience during the Nazi dictatorship from 1933 to 1945. To this end, charts ranking films according to their box office success will be compiled for each individual year, and then interpreted in terms of the patterns formed by the top hits. The research project aims to identify the cultural specificity of German film preferences during this period. So as to determine whether these preferences were distinctive, the charts for Nazi Germany will be compared synchronically with annual hit lists of other European countries and diachronically with German charts before 1933 and after 1945.

PD Dr. Joseph Garncarz

Titel: Visuelle Gemeinschaften: Verhältnisse des Lokalen, Nationalen und Globalen im frühen Kino, 1895-1914

Träger: DFG

Laufzeit: 1. 10. 2010 - 31. 1. 2014

Mitarbeiter: Dr. Annemone Ligensa; Michael Ross, M.A.

Projektbeschreibung: Die Diskussion zur Globalisierung beschäftigt sich zunehmend mit der entscheidenden Rolle, die Medien in diesem Prozess spielen, widmet sich dabei aber überwiegend der aktuellen Situation neuer Medien. Das Forschungsprojekt „Visuelle Gemeinschaften“ wird durch die Untersuchung der Verhältnisse des Globalen, Nationalen und Lokalen im frühen Kino vor dem Ersten Weltkrieg das historische Wissen über die visuelle Kultur um 1900 als auch das theoretische Verständnis medialer Globalisierungsprozesse erweitern.

Theaterwissenschaftliche Sammlung Schloss Wahn

Titel: Digitale Katalogisierung des Plakatbestandes der Theaterwissenschaftlichen Sammlung Schloss Wahn

Träger: Theaterwissenschaftlichen Sammlung Universität zu Köln mit Unterstützung der Fritz Thyssen-Stiftung Köln.

Titel: Katalogisierung Nachlass Karl valentin

Träger: Theaterwissenschaftlichen Sammlung Schloss Wahn mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Theaterwissenschaftlichen Sammlung Schloss Wahn e.V.